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Wasserpolitik

Polder Breisach-Burkheim - Verzicht auf juristische Grabenkämpfe!

Medienmitteilung von BUND, NABU und regioWASSER e.V.

Polder Breisach-Burkheim:
Umweltverbände appellieren an Gemeinden,
auf langwierige juristische Auseinandersetzungen zu verzichten

Die Klimakrise - unser Wasser, unser Wald - Event am 27.6., Platz d. alten Synagoge

Datum: 
Samstag, 27. Juni 2020

Die größte Krise der Menschheit, der Klimawandel, ist durch die Coronakrise in den Hintergrund getreten. Mit ihrer Kundgebung und Installation zum Thema “Wasser und Klima” wollen die Parents for Future das Thema wieder in den Blickpunkt rücken. Wir machen auch aufmerksam auf die regionalen Aspekte des Klimawandels: versiegende Quellen im Schwarzwald, ausgetrocknete Dreisam, sterbende Bäume, dazu eine überhitzte Stadt ohne plätschernde Bächle, Ernteausfälle der Bauern in ganz Südbaden.

 

Wann: Samstag, 27.6.2020 ab 10 Uhr bis 15 Uhr

Wo:      Platz der alten Synagoge

Warum scheitert die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)?

Bis Pfingstsonntag (31.05.20) bestand die Gelegenheit, im Rahmen der "vorgezogenen Öffentlichkeitsbeteiligung" Stellung zu den Entwürfen der WRRL-Arbeitspläne in Ba.-Wü. zu nehmen. Sowohl die "vorgezogene Öffentlichkeitsbeteiligung" als auch die punktgenauen Arbeitspläne sind eine baden-württembergische Errungenschaft, die es in der Form in den anderen Bundesländern nicht gibt - siehe:

https://www.buergerbeteiligung.de/wasserrahmenrichtlinie-bw/info?p=freiburg

Was ist, wenn der Dreisam das Wasser ausgeht?

Dürremanagement im oberen Dreisameinzugsgebiet - speziell im Zartener Becken

Nach dem Eindruck vieler Menschen im Breisgau nehmen Niedrigwasserphasen in der Dreisam in Anzahl und Intensität zu. In extremen Sommern 2015 und 2018 musste gar ein völliges Trockenfallen der Dreisam auf vielen Flusskilometern beobachtet werden. Befürchtet wird, dass sich im Gefolge der sich rasant verschärfenden Klimakrise Niedrigwasserphasen in der Dreisam und ihren Zuflüssen künftig häufiger einstellen könnten. In derartigen Niedrigwasserphasen nehmen die Verteilungskonflikte um das rare Wasser zwischen verschiedenen Nutzern zu. 

Nicht regulierte Schadstoffe – von der legalen Einleitung von flüssigem Abfall

Mikroschadstoffe sind seit Jahren das Aufregerthema im Gewässerschutz. Spurenstoffe, die in Nanogramm-Konzentrationen mittels Hightech-Analytik in Bächen und Flüssen nachweisbar sind, machen in den Medien Schlagzeilen und werden in der Fachpresse hoch- und runterdiskutiert. Erstaunlicherweise findet man aber immer wieder Schadstoffe, die in tausendfach höheren Konzentrationen in unseren Gewässern vorkommen.

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